Indiviuelles betriebliches Gesundheitsmanagement - Schwerpunkt: psychische Gesundheit


Der Fachkräftemangel ist in aller Munde. Firmen können ihren Aufträgen nicht mehr nachkommen, weil an allen Ecken und Kanten Personal fehlt. Krankenfehltage aufgrund psychischer Ursachen erreichen den dritthöchsten Stand aller Krankmeldungen. Stapelkrisen (es begann mit Corona, Krieg in Europa, Inflation etc.) befeuern Ängste und Sorgen über Zukunft und Gegenwart und beeinflussen die psychische Gesundheit. 42% der vorzeitigen Renteneintritte erfolgen mittlerweise wegen "Psychischer Störungen und Verhaltensstörungen".  Hierdurch entsteht wiederum ein Teufelskreislauf aus Überlastung und Personalmangel: chronischer Stress oder aber quiet quitting sind vorprogrammiert. Der volkswirtschaftliche Schaden ist enorm und steigt seit Jahren beständig an. Und trotzdem ist das Thema psychische Gesundheit immer noch ein blinder Fleck!

Um aus diesem Kreislauf herauszubrechen, ist es notwendig, dieses Thema anders anzugehen. Mitarbeitende sind Menschen und keine "Ressourcen". Und Menschen haben Bedürfnisse, Ängste und Sorgen, gesehen und wahrgenommen werden müssen.  "Mental health" als Schlagwort  beschreibt einen Zustand psychischen, körperlichen und emotionalen Wohlbefindens und der Fähigkeit, die normalen Belastungen des Alltags bewältigen zu können. 

Was können Arbeitgeber hier tun?

Arbeitgeber sowie auch Mitarbeitende sollten bereits erste Anzeichen psychischer Erkrankungen ernst nehmen und darauf reagieren. Aber was sind die Faktoren, die die Psyche belasten? Typische Belastungsfaktoren im Arbeitskontext sind Über- oder Unterforderung, Ängste (z.B. vor Jobverlust), chronischer Stress, mangelnde Work-Life-Balance. 

Gute Rahmenbedingungen hinsichtlich des Arbeitsplatzes tragen zur Zufriedenheit mit der Arbeit und damit auch zur emotionalen Mitarbeiterbindung bei. Solche Bedinungen schafft z.B. ein maßgeschneidertes Konzept, dass sich auf die psychische Gesundheit konzentiert und auf mehreren Ebenen verteilt ist.  

Ein individuelles betriebliches Gesundheitsmanagment mit dem Schwertpunkt        psychische Gesundheit könnte folgende Bausteine enthalten:

INTERVENTION:

Einzelgespräche und -begleitungen

Für Mitarbeitende, die sich in herausfordernden Situationen befinden, in Umbruchszeiten oder auch als Vorbereitung für eine neue Position bieten sich sowohl Therapie als auch Coaching in einzelnen Gesprächen als auch als längere Begleitung für einen Zeitraum von drei bis sechs Monaten an. Dies kann sowohl innerhalb der Firma als auch in meinen Praxisräumen geschehen. Der integrale Blick auf den Menschen durch eine geschulte neutrale Person erweist sich hierbei als hocheffizient. 

PRÄVENTION:

Schulungen und Trainings



Resilienztraining - Stressmanagement - Burnoutprophylaxe

- alles Themen, die großen Effekt auf die psychische Gesundheit haben, um nur drei Beispiele zu nennen. Abgestimmt auf die Bedürfnisse Ihres Unternehmens können diese Trainings als Tagesseminare einzeln oder über einen längeren Zeitraum gestaltet werden.

UNTERSTÜTZUNG:

Coaching für Fach- und Führungskräfte

Einen großen Einfluss auf die emotionale Mitarbeiterbindung haben die unmittelbaren Fach- und Führungskräfte. Sie können jeden Tag dazu beitragen, produktive, innovative, agile und emotional gebundene Mitarbeit zu fördern. Doch die wenigsten Führungskräfte wissen, wie sie das anstellen sollen. Im Einzelcoaching wird gezielt auf diese Themen eingegangen, um die entsprechenden Kompetenzen zu erweitern und zu stärken.