Gesunde Mitarbeitende sind kein Zufall.
Betriebliches Gesundheitsmanagement für kleine und mittlere Unternehmen - persönlich, fundiert, umsetzbar.
Das Problem (aus Ihrer Sicht)
Sie kennen die Zahlen aus Ihrem eigenen Betrieb.
Ein Teammitglied fällt aus — wieder. Die Vertretung stemmen die anderen, die dadurch selbst an ihre Grenze kommen. Eine Kündigung, die Sie nicht kommen sahen. Und irgendwann die Frage: Ist das noch normal — oder ist das ein Muster?
Die Statistik sagt: Es ist ein Muster.
- Beschäftigte in Deutschland fehlten 2025 im Durchschnitt an 23,3 Tagen krankheitsbedingt — nahe dem historischen Höchststand.
- Psychische Erkrankungen sind der größte Treiber der Langzeitausfälle. Mit durchschnittlich 28,5 Fehltagen pro Fall verursachen sie die längsten Ausfallzeiten aller Diagnosegruppen — länger als Rückenleiden, länger als Verletzungen.
- Die Fehlzeiten durch psychische Erkrankungen haben den höchsten Stand seit Beginn der Auswertungen im Jahr 2000 erreicht.
Quellen: WIdO/AOK Fehlzeiten-Bilanz 2025; TK-Gesundheitsreport 2025
Hinter jeder dieser Zahlen steht ein Mensch, der lange funktioniert hat, bevor er ausgefallen ist. Und genau das ist der Punkt: Der Ausfall ist nicht der Anfang des Problems. Er ist das Ende einer langen, meist stillen Entwicklung.
Der blinde Fleck
Große Konzerne haben ganze Abteilungen dafür. Und Sie?
DAX-Unternehmen leisten sich Gesundheitsmanagement, Sozialberatung und externe Mitarbeiterunterstützung. Kleine und mittlere Unternehmen — also die, die den Ausfall einer einzelnen Fachkraft am härtesten spüren — haben davon meist: nichts.
Nicht aus Gleichgültigkeit. Sondern weil im Tagesgeschäft niemand die Kapazität hat, sich systematisch darum zu kümmern. Gesundheit wird zum Thema, wenn es brennt — und dann ist es teuer.
Genau diese Lücke schließe ich: Ich bin die externe Gesundheitsmanagerin für Unternehmen, die keine eigene Abteilung dafür haben — und auch keine brauchen.
Der Weg
So arbeite ich mit Ihnen.
BGM ist kein Obstkorb und kein Rückenkurs. Es ist die systematische Antwort auf die Frage:
Was macht Arbeit in unserem Unternehmen gesund — und was macht sie krank?
Mein Ansatz folgt einem klaren Weg:
1. Verstehen: Die BGM-Standortanalyse
Der Einstieg. Ich verschaffe Ihnen ein ehrliches Bild davon, wo Ihr Unternehmen steht: Fehlzeitenstruktur, Belastungsfaktoren, vorhandene Ressourcen, rechtliche Pflichten. Sie erhalten eine klare Analyse mit priorisierten Handlungsempfehlungen — kein 80-Seiten-Gutachten für die Schublade, sondern eine Entscheidungsgrundlage.
Für Sie bedeutet das: Ein überschaubarer erster Schritt mit festem Rahmen. Danach wissen Sie, was zu tun ist — und können frei entscheiden, ob Sie es allein umsetzen oder mit mir.
2. Aufbauen: Begleitung in der Umsetzung
Analyse ohne Umsetzung verändert nichts. Ich begleite Sie dabei, die richtigen Maßnahmen aufzubauen: von der gesetzlich geforderten Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung über Workshops zu Stress und Selbstregulation bis zur Qualifizierung Ihrer Führungskräfte — denn Führung ist der stärkste Gesundheitsfaktor im Unternehmen, im Guten wie im Schlechten.
3. Verankern: Gesundheit als System
Der Unterschied zwischen einer Maßnahme und einem Management: Maßnahmen verpuffen, Systeme tragen. Im dritten Schritt verankern wir Gesundheit in Ihren Strukturen — mit klaren Zuständigkeiten, wiederkehrenden Formaten und einer Ansprechpartnerin, die Ihr Unternehmen kennt. Damit Gesundheit nicht von einem Projekt abhängt, sondern zum Normalfall wird.
Pflicht und Möglichkeit
Zwei Dinge, die viele Unternehmen nicht wissen.
Die Pflicht: Die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung ist keine freiwillige Kür. Sie ist nach § 5 Arbeitsschutzgesetz für jedes Unternehmen verpflichtend — unabhängig von der Größe. Viele KMU haben sie nicht oder nur auf dem Papier. Ich unterstütze Sie dabei, diese Pflicht so umzusetzen, dass sie nicht nur den Prüfer zufriedenstellt, sondern Ihrem Unternehmen tatsächlich wirtschaftlichen Nutzen bringt.
Die Möglichkeit: Der Gesetzgeber fördert betriebliche Gesundheitsförderung steuerlich: Nach § 3 Nr. 34 EStG können Arbeitgeber bis zu 600 € pro Mitarbeitendem und Jahr steuer- und sozialabgabenfrei in zertifizierte Gesundheitsmaßnahmen investieren. Welche Maßnahmen die Voraussetzungen erfüllen, klären wir gemeinsam — auch das gehört zu meiner Arbeit.
Warum ich
System und Mensch. Beides.
Viele BGM-Berater kommen aus Konzernstrukturen und kennen kleine Unternehmen nur aus der Theorie. Viele Coaches kennen den Menschen, aber nicht das System dahinter. Ich bringe beides mit — und dazu jahrzehntelange eigene Berufserfahrung in genau der Unternehmensgröße, die ich heute begleite. Diese Expertise macht mich aus:
- Betriebliche Gesundheitsmanagerin (IHK) — die systematische Seite: Analyse, Strukturen, gesetzliche Anforderungen, messbare Umsetzung.
- Heilpraktikerin für Psychotherapie — die fachliche Tiefe: Ich erkenne psychische Belastung, bevor sie zur Diagnose wird, und weiß, wann Prävention reicht und wann mehr nötig ist.
- Langjährige Coaching-Erfahrung — die praktische Seite: Ich arbeite mit Menschen, direkt.
In Workshops, in Einzelgesprächen, in der Führungskräfteentwicklung.
- Jahrzehntelange Berufserfahrung in kleinen und mittleren Unternehmen — die Innensicht: Ich kenne den Alltag, für den ich berate, aus eigener Erfahrung. Ich weiß, wie Abläufe in gewachsenen Strukturen entstehen, was es heißt, wenn eine Person mehrere Rollen füllt — und wo man ansetzen muss, damit Veränderung nicht im Tagesgeschäft versandet.
Was Sie bei mir nicht bekommen: Konzernlösungen im Kleinformat, anonyme Hotlines, Maßnahmenkataloge von der Stange. Was Sie bekommen: eine Ansprechpartnerin, die Ihr Unternehmen kennt, klar benennt, was sie sieht — und mit Ihnen umsetzt, was wirkt.
Der Ablauf
Der erste Schritt ist ein Gespräch. Kostenfrei und ohne Verpflichtung.
1. Erstgespräch (ca. 45 Minuten): Sie schildern Ihre Situation, ich stelle die richtigen Fragen. Am Ende wissen wir beide, ob und wie ich Ihnen helfen kann.
2. Angebot: Sie erhalten ein klares Angebot mit definiertem Umfang, Zeitrahmen und Investition. Keine offenen Enden.
3. Start mit der Standortanalyse: Wir beginnen mit dem Verstehen — nicht mit Aktionismus.
Wenn Sie spüren, dass das Thema psychische Gesundheit in Ihrem Unternehmen mehr Aufmerksamkeit verdient —
dann lassen Sie uns sprechen.